Kebab-Abfallsäcke
Gestern im Coop: Ich brauchte Abfallsäcke. Und zwar nicht irgendwelche, sondern diejenigen, auf die man keine Kleber mehr draufpappen muss. Irgendwie sind da sämtliche Gebühren bereits im Preis enthalten. Was weiss ich. Eigentlich auch egal. Die kommen hier jedenfalls von der Kebag (Kehrichtverbrennungs-AG oder so), und deshalb nennt man sie der Einfachheit halber Kebag-Säcke. Und aus irgendeinem Grund, vermutlich weil die so furchtbar kostbar sind, kriegt man die nicht einfach so, sondern man muss sie an der Kasse verlangen.
So weit, so gut. Nun klingt Kebag natürlich verdächtig nach Kebab, dem neuen schweizerischen Nationalgericht. Und weil Kebab inzwischen schon geläufiger ist als Kebag, besteht natürlich Verwechslungsgefahr. Ich stehe also da in der Schlange vor der Kasse und rede mir ein, dass ich, wenn ich dann drankomme, auch ganz sicher KebaG sage. Kebag. Kebag. Kebag.
Die Reihe ist an mir. "Guten Tag, haben Sie Kebab-Säcke?"
Der junge Verkäufer, vermutlich Lehrling, grinst und sagt: "Die müssen Sie am Kiosk verlangen".
Auch das noch. Also stehen wir am Kiosk an. Kebag, sage ich mir, Kebag. Kebag. Kebag.
Ich bin an der Reihe.
"Guten Tag, haben Sie Kebab-Säcke?"
So weit, so gut. Nun klingt Kebag natürlich verdächtig nach Kebab, dem neuen schweizerischen Nationalgericht. Und weil Kebab inzwischen schon geläufiger ist als Kebag, besteht natürlich Verwechslungsgefahr. Ich stehe also da in der Schlange vor der Kasse und rede mir ein, dass ich, wenn ich dann drankomme, auch ganz sicher KebaG sage. Kebag. Kebag. Kebag.
Die Reihe ist an mir. "Guten Tag, haben Sie Kebab-Säcke?"
Der junge Verkäufer, vermutlich Lehrling, grinst und sagt: "Die müssen Sie am Kiosk verlangen".
Auch das noch. Also stehen wir am Kiosk an. Kebag, sage ich mir, Kebag. Kebag. Kebag.
Ich bin an der Reihe.
"Guten Tag, haben Sie Kebab-Säcke?"
nie - 4. Mrz, 13:20

