Ferngesehenes

Montag, 23. März 2009

Ersatzleben

  1. Ich muss morgen um sieben Uhr aufstehen. Bitte bedauern Sie mich mal eine Runde. Danke.
  2. SF zeigt ja derzeit die fünfte Staffel der besten aller Serien, nämlich House, und nach den ersten drei Folgen dachte ich wirklich, oh Gott, was ist denn bloss mit dieser Serie passiert, aber jetzt, diese letzten beiden Episoden, die von heute und die von letzter Woche, die waren wieder ganz toll. Ausser: Cuddy soll bitte sterben. Sofort. Danke. Und Thirteen ist wirklich ausserordentlich bezaubernd, nicht wahr?
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Montag, 23. Februar 2009

Oscar-Gezwitscher

  • 19:46 Werde heute – trotz Reto Caffi – zum ersten Mal seit Jahren die Oscars nicht schauen. Weil: Blah. Und kein Jon Stewart. Und überhaupt.
  • 04:29 Kann nicht schlafen. Soll heissen: Ich sitze also jetzt vor dem Fernseher und schaue die Oscars. Mal sehen, was bisher alles passiert ist.
  • 04:32 Ah, kein Oscar für Reto Caffi. Jammerschade. Er hat ja versprochen, er würde sich zu YB bekennen, wenn er denn das Goldmännchen kriegen täte
  • 04:34 Das wäre für mich eh die einzige Motivation, je mal einen Oscar zu kriegen: Um ein kräftiges "Hopp YB" durch den Saal schmettern zu dürfen.
  • 04:41 Kung Fu Panda benützt die Titelmelodie von "Téléfoot".
  • 04:45 Wow. Ich dachte, Jerry Lewis sei tot. Ernsthaft. Tschuldigung.
  • 04:53 Hugh Jackman soll der Sexiest Man Alive sein? Oh, please.
  • 05:00 Jetzt weiss ich wieder, weshalb ich die Oscars eigentlich nicht schauen wollte: Das Zeug ist furchtbar langatmig und langweilig.
  • 05:25 Ok, das wars. Die Oscars sind definitiv das beste Schlafmittel. Gute Nacht.
  • 05:26 Ah halt, jetzt wirds doch noch spannend...
  • 05:28 Oh. Marion Cotillard. Hach.
  • 05:29 Who the fuck is Melissa Leo?
  • 05:33 Ich kann Nicole Kidman wirklich, wirklich, wirklich nicht ausstehen.
  • 05:35 Very nice, Miss Winslet, very nice. Und sie dankt Bruno Ganz. :)
  • 05:36 Ah, wahrscheinlich muss man sich zuerst durch all die Langeweile durchkämpfen, bevor es dann Schlag auf Schlag geht.
  • 05:37 Nette Herrenrunde jetzt da auf der Bühne.
  • 05:38 Ich möchte unbedingt Frost/Nixon sehen. Unbedingt.
  • 05:42 SeanPennSeanPennSeanPenn!
  • 05:43 Yes!
  • 05:47 Jetzt können sie aufhören, eigentlich, oder? Ich meine, wer kann Sean Penn noch toppen?
  • 05:56 Gut, das wars dann. Gute Nacht.
via Twitter


Mal schauen, wie lange die Sean-Penn-Rede auf YouTube bleibt:

Donnerstag, 7. August 2008

LOL

Hank Moody, Californication

Radio Show.
Radio Guy:
What's your latest obsession?
Hank: Just the fact that people seem to be getting dumber and dumber. You know, I mean we have all this amazing technology and yet computers have turned into basically four figure wank machines. The internet was supposed to set us free, democratize us, but all it's really given us is Howard Dean's aborted candidacy and 24 hour a day access to kiddie porn. People...they don't write anymore - they blog. Instead of talking, they text, no punctuation, no grammar: LOL this and LMFAO that. You know, it just seems to me it's just a bunch of stupid people pseudo-communicating with a bunch of other stupid people at a proto-language that resembles more what cavemen used to speak than the King's English.
Radio Guy: Yet you're part of the problem, I mean you're out there blogging with the best of them.
Hank: Hence my self-loathing.
Californication, LOL.

Und dann fangen die am Schluss auch noch an, If You See Her, Say Hello zu singen. Ich bin wirklich drauf und dran, ein grosser Fan von Californication zu werden und mag die Serie von Folge zu Folge mehr. Äusserst, äusserst empfehlenswert. Zuerst hatte ich ziemliche Anlaufschwierigkeiten und wollte eigentlich nach Folge 1 gar nicht mehr weiterschauen. Aber irgendwann mal hatte ich mich dann an die neuen Gesichter gewöhnt - es fällt mir ja ziemlich schwer, mir Gesichter zu merken, und bei einer neuen Serie sind mir dann eben Leute, die vorher noch auf dem Bildschirm waren, bei der nächsten Szene wieder völlig fremd, und das ist dann nicht nur ziemlich verwirrend, sondern nimmt einem häufig auch gänzlich die Lust am Ganzen.

Bei Hauptperson Hank Moody war das seltsamerweise nicht der Fall. Dessen Gesicht konnte ich mir merken. Irgendwie erinnert er mich nämlich sehr stark an Mulder aus Akte X. Seltsam, sowas.

Kleiner Vorgeschmack:

Mittwoch, 19. März 2008

Shakespeare auf 3sat

3sat ist ja einer der TV-Sender, bei denen man immer ein furchtbar schlechtes Gewissen hat, wenn man beim Rumzappen nicht auf irgendeiner spannenden Doku dieses Kanals, sondern bei America's Next Topmodel hängenbleibt. Derzeit lohnt sich aber das Vorbeischauen auf 3sat doppelt: Noch bis zum 29. März heisst der Programmschwerpunkt nämlich Shakespeare - Liebe Macht Tot(d). Man hat also die Gelegenheit, mit 3sat die Werke des bedeutendsten Dramatikers der Weltliteratur auch am Bildschirm zu betrachten. Zu sehen sein werden Dokumentationen, Theaterinszenierungen, Talkrunden und natürlich Verfilmungen.

Bei Letzteren freue ich mich vor allem auf Kenneth Branaghs Love's Labour's Lost, den ich noch nicht gesehen habe. Eigentlich wollte ich ja noch Al Pacino's Looking for Richard empfehlen, aber das ist jetzt ein bisschen blöd, weil der nämlich schon gestern Abend gelaufen ist. Tja.

Aber eben, wer gerade ein bisschen Pause braucht von all den Verblödungen, die aus dem Fernsehen auf einen hereinprasseln, dem ist das derzeitigige 3sat-Programm wärmstens zu empfehlen.

Mittwoch, 27. Februar 2008

And the Oscar goes to, Teil 2

Ich frage mich wirklich, wie man sich die ganze Show anschauen kann, ohne einzuschlafen. Oder an einer Langeweileattacke zu sterben. Diejenige Person, die das Vorspulen erfunden hat, sollte man dringend belohnen. Egal. Wer gewonnen hat, hat vermutlich inzwischen jeder mitbekommen und wenn nicht, gibts im weltweiten Netz diverse Listen. Hier zum Beispiel.

Das gefällt mir. Sämtliche Schauspielerpreise gehen an Europäer, und die Coen-Brüder sollten von mir aus sowieso jeden auch nur erdenklichen Preis erhalten. Aber was soll ich gross labern, wenn man doch - youtube und dailymotion sei dank - Bilder sprechen lassen kann:

Anbetungswürdig: Javier Bardem


Bezaubernd: Marion Cotillard


Und die Beste: Tilda Swinton. Wenn ich gross bin, möchte ich auch so cool sein wie sie.

Und entgegen der allgemeinen Meinung mochte ich Jon Stewart als Host - wobei ich ihn halt generell sehr mag. Der beste Spruch, den ich leider bis jetzt nicht auf Video gefunden habe:
You have to give Barack Obama credit, he’s overcome a great deal. Not just he’s an African-American. Barack Hussein Obama is his name. His middle name is the last name of Iraq’s former tyrant. His last name rhymes with Osama. That’s not easy to overcome. I think we all remember the ill fated 1944 presidential campaign of Gaydolf Titler. It’s just a shame, Titler had so many good ideas. We just couldn’t get past the name. And the moustache.

Hier doch noch der Clip. Danke, Frau magenta!


Ha.

Montag, 25. Februar 2008

And the Oscar goes to, Teil 1



Daniel Day-Lewis und ich gehen ja way back, wie man so schön in Neudeutsch sagt. Ich war ungefähr 14, als The Last of the Mohicans auf Teleclub lief. Und die zeigen ja dieselben Streifen während zweier Monate immer wieder - zumindest taten sie es damals, wie es heute ist, weiss ich nicht - und ich erinnere mich daran, dass ich mich jedes Mal, wenn eben dieser Film lief, nachts aus dem Bett und vor den Fernseher geschlichen hatte, um Daniel Day-Lewis zu vergöttern.

Wir führen also quasi schon seit 15 Jahren eine wunderbare, recht einseitige Liebesbeziehung, die vor allem durch häufige Abwesenheit seinerseits geprägt ist. Aber so alle paar Jahre kommt er dann doch wieder mit etwas Wunderbarem zurück, und das ist immer sehr schön. Und so fühle ich mich heute ein bisschen, als hätte auch ich den Oscar als bester Hauptdarsteller gewonnen, und deshalb danke ich ganz herzlich meinen Eltern, meinem schwulen Lehrer, sämtlichen Schiedsrichtern dieser Welt und vor allem meinen Lesern. Ihr seid die Besten. Danke!

Mehr folgt, wenn ich mir diesen Spass dann angesehen habe.

Sonntag, 23. September 2007

Una Película de Almodóvar



Arte - das ist der tolle, deutsch-französische Sender, der einem immer ein bisschen ein schlechtes Gewissen macht, weil man dann doch wieder bei einer der dämlichen MTV-Reality-Shows landet, anstatt sich das sehr löbliche und doch eher hochstehende Arte-Programm anzuschauen - stand diesen Monat ganz im Zeichen einer Pedro-Almodóvar-Filmreihe. Jeweils Montags gab es einen Film des spanischen Meisters zu sehen. Videoseidank habe ich mir deshalb in den letzten drei Nächten drei Almodóvar-Filme zu Gemüte geführt - Todo sobre mi madre, La Ley del deseo und Mujeres al borde de un ataque de nervios (die letzen beiden übrigens mit einem sehr, sehr jungen Antonio Banderas). Und das Gute an Almodóvar-Filmen ist einfach, dass, wenn man einen Film in den Rekorder legt, man dann einfach weiss, dass er gut sein wird. Ausnahmslos. Und deshalb ist es auch äusserst empfehlenswert, sich morgen noch den letzten Film der Reihe, La Flor de mi secreto, anzuschauen. Auch wenn es vielleicht nur wegen des Kurzauftritts von Joaquín Cortés ist...

Mittwoch, 11. Juli 2007

TV-Tipp: Queer Eye for the Straight Guy



Ab Donnerstag wieder im Schweizer Fernsehen: Die Fab Five mit (v. l.) Ted, Jai, Carson, Thom und Kyan.

Ab morgen Donnerstag bringt SF2 irgendwann nach Mitternacht mal wieder für eine Weile Queer Eye for the Straight Guy, oder Schwuler Blick macht Heteros schick, wie die Sendung unsäglicherweise auf Deutsch heisst. Ein Hetero, dem irgendeine Veränderung im Leben bevorsteht - sei es eine Hochzeit, ein neuer Job oder was auch immer - braucht eine Generalüberholung: Seine Wohnung ist meistens ein Dreckloch sondergleichen, er selber sieht scheisse aus und sein Inbegriff von Kultur besteht hauptsächlich aus Bierrülpsen vor dem Fernseher. Also müssen fünf Schwule her, die den Hetero und seine Umgebung weder präsentabel machen.

Die Sendung ist tatsächlich so klischeehaft, wie sie klingt - aber dennoch äusserst sehenswert. Finde ich zumindest. Das liegt vor allem an den fünf Jungs, die sich völlig unbescheiden The Fab Five nennen. Da ist "Fashion Savant" Carson Kressley, den man einfach mal erleben muss, dann "Food & Wine Connisseur" Ted Allen, "Design Doctor" Thom Filicia, "Grooming Guru" Kyan Douglas, der zudem wohl einer der allerschönsten Menschen auf dieser Welt sein muss (1/2) sowie "Culture Vulture" Jai Rodriguez. Mein Lieblings-Fab-Five-Typ ist aber Thom. Er hat einen ziemlicht krassen Humor, so ein bisschen mafiamässig, und ausserdem ist es erstaunlich, wie er zum Teil aus Rattenhöhlen richtig tolle Wohnungen zaubert.

Also: Wer vor dem Ins-Bett-Gehen Fernseh-Unterhaltung mag, bei der man nicht allzu viel nachdenken muss, liegt bei Queer Eye for the Straight Guy sicher nicht falsch. Denn Spass macht das Ganze alleweil.

Freitag, 8. Juni 2007

Prison Break



Ich habe es dann doch getan, gestern Abend. Mir die ersten beiden Folgen von Prison Break angeschaut. Zuerst wollte ich ja nicht, von wegen schon wieder eine Serie mit Suchtpotenzial usw. Aber eben. Wenn jeder davon spricht, wird man halt neugierig.

Es geht darum, dass Michael einen Banküberfall verübt, allerdings nur mit dem Ziel, geschnappt und ins Gefängnis geworfen zu werden. Denn dort sitzt - unschuldig - sein Bruder und wartet darauf, exekutiert zu werden. Michael muss also quasi zuerst ins Gefängnis einbrechen, um dann zusammen mit seinem Bruder, der ja eben unschuldig ist, wieder ausbrechen zu können. Und die Serie spielt denn auch im Gefängnis. Und bedient sich gleich sämtlicher Klischees, die man aus typischen Gefängnis-Filmen kennt: Der Dealer sieht genauso aus, wie man sich das gewohnt ist, hier ist die Gruppe Schwarzer, hier sind die Nazis, der Latino ist natürlich furchtbar eifersüchtig und möchte seine Verlobte kontrollieren. Auch der Mafioso darf nicht fehlen, wobei er sich bei Prison Break gegenüber den anderen Filmen und Serien durch ein ganz kleines, minimes Detail unterscheidet: Er ist Schwede. Naja, Schweden, Italien - ist ja eh alles dasselbe in Europa. Obwohl, ich muss zugeben, dass der Herr Stormare eigentlich für mich den Ausschlag gegeben hat, mir das ganze anzusehen. Ich finde den nämlich megakuhl.

Fazit: Wenn man mal von den obengenannten Ärgerlichkeiten absieht, dürfte das Ganze sicher spannend werden. Ich werde - logischerweise, ich süchtele ja gerne nach solchem Zeug - weitergucken. In der Schweiz ist Prison Break jeweils am Donnerstag, ca. 22.50 Uhr auf SF2 zu sehen.

Ach ja, zum Jöö-Effekt bei Prison Break: Einer der Insassen hat eine Katze, die bei ihm in der Zelle wohnt und eigentlich die ganze Zeit zufrieden in den Armen des Gefangenen schlummert. Ich frage mich, wie das die Macher fertigbringen, dass die Katze so schön ruhig ist. Und vor allem, wie ich das bei meiner Nachbarskatze anwenden könnte. Damit sie mich zur Abwechslung morgens mal nicht weckt (zum offenen Fenster reinspringen, vor meiner Tür penentrant miauen, auf meine freundliche "Halt die Schnauze"-Begrüssung zusätzlich an der Tür kratzen, bis ich mich ihrer dann endlich erbarme).

Sonntag, 13. Mai 2007

Bobofreier Abend



Verdiente Sieger des Concours Eurovision de la Chanson: Serbien mit Marija Serifovic.

Ich habe mir dann doch noch den Concours Eurovision de la Chanson (nein, diesen anderen, neuartigen Ausdruck werde ich nicht benützen) angeschaut. Die folgenden Kommentare sind quasi live während des Schauens entstanden. Ich wusste also noch nicht, wie das Ganze ausgehen würde:
  1. Bosnien-Herzegowina (Marija): Wunderschön. Gefällt mir sehr gut. Und zum Glück habe ich keine Ahnung, wovon die Frau singt.
  2. Spanien (D'Nash): Hübsche Jungs. Boygroup extrem. Sehr langweilig.
  3. Belarus (Dimitry Koldun): Geile Stimme. Aber macht doch dem Jungen das Hemd zu. Der erkältet sich sonst noch. Danke.
  4. Irland (Dervish): Weibliche Besetzung eher suboptimal, sonst: tolle irische Volksmusik, die aber vermutlich nur mir gefällt (ich besitze CDs mit irischer Volksmusik!).
  5. Finnland (Hanna): Nicht sehr innovativ, ausserdem geht die Stimme des Mädchens unter. Allerdings tendiere ich dazu, Schwarzangezogene automatisch zu mögen.
  6. Mazedonien (Karolina): Habe Takt-ische Probleme mit dem Lied.
  7. Slowenien (Alenka Gotar): Was ist das jetzt genau? Techno? Goth? Oper? Und warum hat diese Frau ein Dauergrinsen auf dem Gesicht? Aber ganz ehrlich: mir gefällts irgendwie.
  8. Ungarn (Magdi Ruzsa):
  9. Litauen (The 4Fun): Gefällt mir sehr gut. Wunderbare, latin-angehauchte Musik. Die weibliche Stimme ist allerdings nicht über alle Zweifel erhaben.
  10. Griechenland (Sarbel): Sieht aus wie Roman Kilchsperger. Und singt auch wie er (das ist kein Kompliment).
  11. Georgien (Sopho): Mischung zwischen Maya Brunner und Gunvor. Langweilig. Nächster bitte.
  12. Schweden (The Ark): OMG Tokio Hotel! Gebt dem Mann (?) doch bitte etwas zum Anziehen. Danke. Oh Gott.
  13. Frankreich (Les Fatals Picards): haha. Ha. Wie geil ist das denn?
  14. Lettland: Bonaparti.lv: Genialer Bandname. Seit wann ist Italienisch eine Landessprache Lettlands? Il Divo mit Zylindern (Beni Thurnheers Spruch "Il Divos kranke Brüder" war ziemlich zutreffend. Anmerkung im Nachhinein). Der Refrain gefiel, vermutlich, weil man die Einzelstimmen nicht mehr hörte.
  15. Russland (Serebro): Tatu in Nonnentracht. Nächste, bitte.
  16. Deutschland (Roger Cicero): Sehr mutige Songauswahl. Allerdings erinnert mich der Cicero stark an diesen unsäglichen Michael Bublé: Möchtegern-Sinatra mit äusserst bescheidener Stimme.
  17. Serbien (Marija Serifovic): Ganzganzganztoll.
  18. Ukraine (Verka Serduchka): Elton John auf Drogen. Auf ganz fiesen, harten, hinterfotzigen Drogen. Gebt mir auch davon, bitte!
  19. Grossbritannien (Scooch): I nime no e Campari Soda...
  20. Rumänien (Todomondo): Ziemlich clever. Gefällt mir. Irgendwie.
  21. Bulgarien (Todorova/Yankulov): Die Frau muss unerträgliche Schmerzen haben. Und: OMG Peter Maffay!
  22. Türkei (Kenan Dogulu): Hat ein Grinsen wie Thomas Anders und singt wie Dieter Bohlen (beides sind keine Komplimente).
  23. Armenien (Hayko): Hach. Schmacht. Hübscher Mann, hübscher Akzent. Ich könnte doch niemals etwas Negatives über Armenien sagen. Weil: Armenien. Free Harut!
  24. Moldawien (Natalia Barbu): Sehr dramatisch. Vor allem die Gesangskünste der äusserst originell angezogenen Sängerin.
Und sonst: Der Leppilampi ist ziemlich hübsch. Beni Thurnheer war in zynischer Höchstform. Seine Kommentare fand ich herrlich, einzig sein Ost-West-Gegränne ging mir am Schluss etwas auf die Nerven. Schliesslich kamen meine Favoriten fast ausschliesslich aus dem Osten. Wobei das bei der westlichen Auswahl auch kein Wunder ist. Was noch? Kann ich für Apocalyptica anrufen, bitte? Haha, ich hatte wirklich Recht: Ausser mir hat der irische Beitrag niemandem gefallen. Die wurden, glaub ich, Letzte. Diese rosarote Blondine geht mir extremstens auf die Nerven.

Fazit: Ich habe wirklich versucht, diese komische Veranstaltung einigermassen ernst zu nehmen, aber irgendwie ist das alles so lächerlich, dass es mir schwer fällt, irgendetwas Konstruktives zu schreiben. Schön ist, das Serbien gewonnen hat. Die haben wenigstens gute Musik gemacht. Das sorgt doch für einen einigermassen versöhnlichen Abschluss.

Und nein, DJ Bobo wäre definitiv nicht in meinen Top-five gewesen.

Kiitos, Suomi. Näkemiin.

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