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And the Oscar goes to, Teil 1



Daniel Day-Lewis und ich gehen ja way back, wie man so schön in Neudeutsch sagt. Ich war ungefähr 14, als The Last of the Mohicans auf Teleclub lief. Und die zeigen ja dieselben Streifen während zweier Monate immer wieder - zumindest taten sie es damals, wie es heute ist, weiss ich nicht - und ich erinnere mich daran, dass ich mich jedes Mal, wenn eben dieser Film lief, nachts aus dem Bett und vor den Fernseher geschlichen hatte, um Daniel Day-Lewis zu vergöttern.

Wir führen also quasi schon seit 15 Jahren eine wunderbare, recht einseitige Liebesbeziehung, die vor allem durch häufige Abwesenheit seinerseits geprägt ist. Aber so alle paar Jahre kommt er dann doch wieder mit etwas Wunderbarem zurück, und das ist immer sehr schön. Und so fühle ich mich heute ein bisschen, als hätte auch ich den Oscar als bester Hauptdarsteller gewonnen, und deshalb danke ich ganz herzlich meinen Eltern, meinem schwulen Lehrer, sämtlichen Schiedsrichtern dieser Welt und vor allem meinen Lesern. Ihr seid die Besten. Danke!

Mehr folgt, wenn ich mir diesen Spass dann angesehen habe.

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