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Donnerstag, 24. Juli 2008

nie on Tour

Ein grosses Update, quasi.
  • Ich sollte mal versuchen zu verstehen, wie der Google Reader funktioniert. Denn der wäre glaub ich ziemlich toll. Wenn man das Ganze eben begreifen würde. Bis jetzt habe ich es nämlich nur geschafft, meinen eigenen Blog da raufzuschmeissen. Auf den Reader. Aber das ist ja ziemlich witzlos und so rein gar nicht der Sinn der Sache.
  • Twittert ihr? Irgendwie finde ich das Konzept von Twitter sehr toll: Man teilt in Kürzestnachrichten mit, was man gerade tut. Und sowas mache ich grundsätzlich ziemlich gerne. Mitteilen, was ich gerade tue. Aber auch hier: Ich muss mir das Ganze noch genauer ansehen und zu verstehen versuchen. Und vor allem muss ich herausfinden, ob das denn was kostet, wenn man vom Handy aus updatet, um jetzt hier mal hemmungslos diesen Anglizismus zu gebrauchen.
  • Zusammenfassung des Wochenendes: Am Samstag recht viel Wein getrunken - zumindest so viel, dass ich irgendeinmal im Verlauf des Abends Blockflöte gespielt habe. Blockflöte. Glaube ich zumindest. Und in der Nacht habe ich dann ein erbittertes Duell gegen eine Mücke geführt. Um 5.30 Uhr habe ich sie schliesslich in einem blutigen Showdown erledigt. Die Mücke. Ich gebe es nicht gerne zu, aber: es war ein gutes Gefühl. Sie zu töten. Am Sonntag musste ich dann arbeiten, und ganz ehrlich - ich war schon mal fitter.
  • Sion ist grossartig. Vor allem die Altstadt und die Schlösser. Leider hatte das blöde Museum geschlossen. Meine Walliser Verwandten sind auch toll, irgendwie, vor allem Onkel Peter aus Siders, der eigentlich gar nicht mein Onkel ist, aber das ist ja jetzt nicht so wichtig. Auf jeden Fall hat er gesagt, ich solle dann im Winter mal kommen, wenn Sierre gegen Visp spielt, also im Eishockey, weil da sei immer die Hölle los. Gut.
  • Heute war ich dann endlich mal im Paul-Klee-Museum. Dort wollte ich schon lange mal hin, und es war auch tatsächlich sehr toll. Eigentlich würde ich das ja furchtbar gerne öfter tun, in Museen gehen und so, aber ich traue mich halt meistens nicht. Aber ich werde versuche, meinen momentanen Elan zu nützen und in Neuenburg noch das Centre Dürrenmatt zu besuchen. Ich mag ja Dürrenmatt sehr, also zumindest einige seiner Bücher. Ihn selber kenne ich ja nicht. Und es dürfte auch relativ schwierig werden, ihn kennen zu lernen, weil der gute Herr ja nun schon seit einiger Zeit tot ist.
  • Nein, ich habe keine Ferien. Ich arbeite derzeit nur etwas weniger, weil ich in der letzten Zeit etwas mehr gearbeitet habe. Man muss das ja kompensieren.
  • "Ah, der Häberli" - Meine Mutter, als sie in meiner Küche ein Bild des Gitarre spielenden Slaven Bilic erblickte.
  • Noch etwas Sommerloch-Politik: Ich geniesse ja die jüngsten Peinlichkeiten der Armee und vor allem die von deren (Ex-)Chef Roland Nef, weil ich dann völlig subtil einige Links einfügen kann, ohne jetzt gross einen Kommentar zur ganzen Geschichte abgeben zu müssen. Wirklich völlig subtil.